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Feldflur

Von Acker bis Viehweide – hier lernt ihr alle Facetten der Feldflur inklusive ihrer Besonderheiten kennen.

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Bilder in Kacheln: Kapitel 1 (c) Lothar Fassnacht/NABU-naturgucker.de, Kapitel 2 (c) Pixel-Sepp/pixabay, Kapitel 3 (c) Frank-Philip-Gröhl/NABU-naturgucker.de, Kapitel 4 (c) Barskefranck/pixabay, Kapitel 5 (c) Klaus-Duehr/NABU-naturgucker.de, Kapitel 6 (c) Deutschlands-Natur, Abschlusstest (c) Brigitte Steinke/NABU-naturgucker.de
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Seit Jahrtausenden wird die Landschaft durch uns Menschen geprägt. Die Feldflur, die landwirtschaftlich genutzte Fläche, macht heute 53 Prozent der ganzen Landesfläche aus. Hintergrundwissen über Grünland, Äcker und Obst- und Weinbaugebiete, über Anbaumethoden und ihre Auswirkungen auf die Natur und über Arten, die es in der Feldflur zu beobachten gibt ‒ dies und noch viel mehr findet ihr hier …
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Weil die Landwirtschaft maßgeblich mit der Feldflur zusammenhängt, thematisiert unser Lernangebot sie in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen von der extensiven Bewirtschaftung bis hin zur intensiven Landwirtschaft. Unter anderem werdet ihr lernen, wodurch sich eine Wiese von einer Weide unterscheidet und wie Nutzungsintensität sowie biologische Vielfalt miteinander verknüpft sind.

Künftig stellen wir außerdem eine umfangreiche kostenlose Natur-App bereit, die euch beim Lernen unterstützen sollen und mit der ihr eure Beobachtungen erfassen und – falls gewünscht – direkt an → NABU-naturgucker.de melden könnt. Die in der App enthaltene Rubrik Lebensräume wird nach ihrer Fertigstellung 37 Porträts wichtiger Lebensraumtypen umfassen. Mehr Infos über die Natur-App findet ihr → hier.

Am Schluss des Lernthemas könnt ihr einen freiwilligen Abschlusstest absolvieren.
Weg an ökologisch bewirtschaftetem Feld, (c) Gaby Schulemann-Maier/NABU-naturgucker.de
Weg an ökologisch bewirtschaftetem Feld
(c) Gaby Schulemann-Maier/NABU-naturgucker.de
Die Gesamtlernzeit beträgt etwa 48 Stunden.
Das Curriculum des Themas Feldflur legt die inhaltlichen Schwerpunkte fest und definiert die Kompetenzen, die die Teilnehmenden am Ende des Kurses erreicht haben sollten. Die Kompetenzen beziehungsweise Curriculum-Inhalte berücksichtigen dabei verschiedene Wissensebenen:
  • Artenkenntnisse: Welche und wie viele Arten sollen vermittelt werden?
  • Systematische Kenntnisse: Welche Kenntnisse der Systematik sollen nach Abschluss des Kurses vorhanden sein?
  • Bestimmungskompetenz: Wie gut sollen die Teilnehmenden nach Abschluss des Kurses die im Kurs behandelten Arten und weitere Arten bestimmen können?
  • Biologische & ökologische Kenntnisse: Was sollen die Teilnehmenden nach Abschluss des Kurses über die Biologie der Artengruppe und die ökologischen Zusammenhänge wissen?
  • Lebensraumkenntnisse: Welche Lebensräume kennen die Teilnehmenden und was wissen sie über diese Lebensräume?
  • Naturschutzkompetenz: Welche Konzepte des Naturschutzes kennen die Teilnehmenden? Welche Probleme und Stolpersteine kennen sie?
  • Methodenkompetenz: Welche Methoden können die Teilnehmenden nach Abschluss des Kurses anwenden? (Zum Beispiel Bestimmen mit Bestimmungsbüchern, Anwenden von Bestimmungsapps, Melden von Beobachtungen, ungefähre Einschätzung der Plausibilität von Beobachtungsmeldungen auf → NABU-naturgucker.de usw.)
Viehweiden gehören ebenfalls zur Feldflur, (c) Kathy Büscher/NABU-naturgucker.de
Viehweiden gehören ebenfalls zur Feldflur
(c) Kathy Büscher/NABU-naturgucker.de
Kompetenzerwartungen
Die Kursteilnehmenden …
… erkennen mithilfe von Artporträts und interaktiven Übungen charakteristische Pflanzenarten der Fedlflur und wenden diese Kenntnisse bei der Erstellung eines digitalen Herbariums an.
Inhalte: Liste der ausgewählten Arten: Kräuter im Grünland, Grasarten, Ackerwildkräuter, Kulturpflanzen (u. a. Getreidearten, seltene Kulturpflanzen), Pflanzen in Hecken und Säumen, Obstarten und -sorten
… erkennen mithilfe von Artporträts und interaktiven Übungen charakteristische Insektenarten der Feldflur und wenden diese Kenntnisse bei der Erstellung digitaler Sammlungen an.
Inhalte: Liste der ausgewählten Arten: Bestäuber und Pflanzenfresser im Grünland, Nützlinge und Schädlinge in der Ackerlandschaft, sowie im Obst- und Weinbau
Gewöhnlicher Feldrittersporn (Consolida regalis), (c) Barbara Rüdenauer/NABU-naturgucker.de
Gewöhnlicher Feldrittersporn (Consolida regalis)
(c) Barbara Rüdenauer/NABU-naturgucker.de
... lernen die Bedeutung verschiedener Nutztiere und ihrer Haltung für die Ausprägung einer Landschaft kennen.
Inhalte: Bedeutung einzelner Nutztierarten; Nahrungsansprüche von Rind, Pferd, Schaf und Ziege; Auswirkung intensiver und extensiver Tierhaltung auf die Landschaft (Bestockungszahlen, Samentransport, natürliche Düngung)
... analysieren die Angepasstheit bestimmter Pflanzenarten an die menschliche Nutzung der Flächen in der Feldflur.
Inhalte: Nutzwertzahlen: Düngung, Mahd, Tritttoleranz, Weidetoleranz; Therophyten
... analysieren die Angepasstheit ausgewählter Wirbeltiere und Insekten an die menschliche Nutzung der Flächen in der Feldflur.
Inhalte: Wiesenweihe, Feldhamster und weitere Säugetiere als Kulturfolger; Insekten als Bestäuber und Pflanzenfresser
Wiesenweihe (Circus pygargus), (c) Bernd Müller/NABU-naturgucker.de
Wiesenweihe (Circus pygargus)
(c) Bernd Müller/NABU-naturgucker.de
Kompetenzerwartungen
Die Kursteilnehmenden …
… grenzen verschiedene taxonomische Ebenen gegeneinander ab.
Inhalte: taxonomische Ebene: Art, Sorte
Kultur-Äpfel (Malus domestica) gibt es in vielen Sorten, (c) Hubertus Schwarzentraub/NABU-naturgucker.de
Kultur-Äpfel (Malus domestica) werden in unterschiedlichen Sorten angebaut
(c) Hubertus Schwarzentraub/NABU-naturgucker.de
Kompetenzerwartungen
Die Kursteilnehmenden …
… lernen gemeinsame Strukturmerkmale der Süßgräser und charakteristische Feldmerkmale zur Unterscheidung ausgewählter Arten kennen und wenden diese Kenntnisse bei der Erstellung eines digitalen Herbariums an.
Inhalte: Gemeinsame Strukturmerkmale: Blütenbau, Aufbau der vegetativen Organe, C4-Stoffwechsel; Feldmerkmale anhand von Artporträts
Brotweizen (Triticum aestivum), (c) Frank Philip Gröhl/NABU-naturgucker.de
Brotweizen (Triticum aestivum)
(c) Frank Philip Gröhl/NABU-naturgucker.de
Kompetenzerwartungen
Die Kursteilnehmenden …
… nutzen Abbildungen, um die ökologischen Ansprüche von Lebewesen an ihre Umwelt zu visualisieren.
Inhalte: Ökogramme; räumlich funktionale Beziehungen bei verschiedenen Tierarten in Hecken und Säumen
… unterscheiden verschiedene Ernährungsstrategien bei Insekten anhand ihrer Mundwerkzeuge.
Inhalte: Bestäuber und Pflanzenfresser, Mundwerkzeuge von Insekten
… vollziehen anhand ausgewählter Pflanzenarten historische Wanderungsbewegungen von Arten nach.
Inhalte: Archäophyten und Neophyten; invasive Arten
Kartoffelkäfer-Larven (Leptinotarsa decemlineata) an Kartoffelpflanzen, (c) Gaby Schulemann-Maier/NABU-naturgucker.de
Kartoffelkäfer-Larven (Leptinotarsa decemlineata) an Kartoffelpflanzen (Solanum tuberosum)
(c) Gaby Schulemann-Maier/NABU-naturgucker.de
… unterscheiden klassische Zucht von gentechnologischen Methoden, um die Eigenschaften von Nutzpflanzen bzw. -tieren zu beeinflussen.
Inhalte: klassische Zucht am Beispiel von Obst-Sorten aus Wildpflanzen; Hinweis auf gentechnologische Möglichkeiten
… klassifizieren Lebewesen unterschiedlicher systematischer Gruppen im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf den Ertrag von Pflanzenkulturen.
Inhalte: Nützlinge, Schädlinge; Bekämpfungsstrategien: biologisch, chemisch
Holz-Apfelbaum (Malus sylvestris) – Basis heutiger Kultursorten, (c) Wolfgang Patczowsky/NABU-naturgucker.de
Aus dem Holz-Apfelbaum (Malus sylvestris) gingen heutige Kultur-Sorten hervor
(c) Wolfgang Patczowsky/NABU-naturgucker.de
Kompetenzerwartungen
Die Kursteilnehmenden …
... grenzen die Feldflur anhand charakteristischer Merkmale von anderen Lebensräumen ab und vollziehen ihre Entstehungsgeschichte durch die EIngriffe des Menschen nach.
Inhalte: Kennzeichen der Feldflur, Wildnis und Kulturlandschaft, potenziell natürliche Vegetation Deutschlands, Geschichte der Kulturlandschaft von der Sesshaftwerdung bis zur modernen Landwirtschaft
… leiten aus den Standortfaktoren und der Bewirtschaftungsmethode ab, welche Feldflurtypen sich für die landwirtschaftliche Nutzung in einer Landschaft besonders gut eignen und wie sich dies auf den Ertrag der Fläche sowie die biologische Vielfalt des Standorts auswirkt.
Inhalte: Standortfaktoren: Boden, Klima; Bewirtschaftungsmethode: biologisch/konventionell; Nutzungsintensität: intensiv/extensiv; Auswirkungen von Düngung, Mahd, Einsatz von Pestiziden und bestimmten Nutzpflanzensorten auf die biologische Vielfalt und den Ertrag; Einfluss dieser Standortfaktoren auf die Güte eines Produkts am Beispiel des Weins
Kultur-Weinrebe (Vitis vinifera subsp. vinifera), (c) Michael Nickel/NABU-naturgucker.de
Kultur-Weinrebe (Vitis vinifera subsp. vinifera)
(c) Michael Nickel/NABU-naturgucker.de
... unterscheiden verschiedene Grünlandtypen anhand charakteristischer Strukturmerkmale und grenzen diese durch eigene Beobachtungen der Pflanzenarten voneinander ab.
Inhalte: Wiesen und Weiden; Abgrenzung verschiedener Grünlandtypen
… unterscheiden verschiedene Lebensräume in Ackerlandschaften und an ihren Rändern anhand charakteristischer Strukturmerkmale und lernen ihre Entstehungsgeschichte kennen.
Inhalte: Lebensräume: Acker, Feld, Schlag, Hecken und Säume; Entstehung: Rodung, Umbruch; Rein-/Monokultur; intensiver und extensiver Ackerbau; Strukturelemente: Trockenmauern, Totholz- und Lesesteinhaufen, Böschungen
… beobachten jahreszeitliche Veränderungen in verschiedenen Lebensräumen.
Inhalte: Phänologie: Entwicklungsstadien der Weinrebe; Saisonalität im Obstbau; Grünlandtagebuch
Hecke in Kulturland, (c) Gaby Schulemann-Maier/NABU-naturgucker.de
Hecke in Kulturland
(c) Gaby Schulemann-Maier/NABU-naturgucker.de
Kompetenzerwartungen
Die Kursteilnehmenden …
… informieren sich über das Artensterben in der Agrarlandschaft und entwickeln potenzielle Schutzmaßnahmen, um den Rückgang der biologischen Vielfalt zu stoppen.
Inhalte: Nutzungsänderung; Mechanisierung, Pestizideinsatz, Monokulturen, Verlust von Strukturen; Agrarumweltmaßnahmen: Blühstreifen
… benennen Gründe für den Rückgang der Abundanz von Vögeln der Feldflur sowie von Ackerwildkräutern; bewerten Möglichkeiten, diese Arten besser zu schützen und erörtern Folgen einzelner Schutzstrategien.
Inhalte: Lebensraumverlust durch Intensivierung der Landwirtschaft, Ausbreitung von Siedlungen und Nutzungsänderungen von Flächen; Auswirkungen auf die Bestandszahlen konkreter Arten; Schutzprogramme zum Erhalt der Arten: Aufbau von Nistgelegenheiten, Anlage von Laichgewässsern, Benjeshecken, Reptilienlebensräumen
… informieren sich über die Auswirkungen des Klimawandels auf verschiedene Lebensräume der Feldflur.
Inhalte: Prognostizierte Klimaänderungen auf lokaler Ebene anhand von Klimamodellen; Auswirkungen höherer Temperaturen und Änderungen im Niederschlagsregime auf Grünland, Ackerland sowie die Obst- und Weinbau-Gebiete
Zwei Rebhühner (Perdix perdix), (c) Ursula Spolders/NABU-naturgucker.de
Zwei Rebhühner (Perdix perdix)
(c) Ursula Spolders/NABU-naturgucker.de
Kompetenzerwartungen
Die Kursteilnehmenden …
... nutzen → NABU-naturgucker.de, um besonders interessante Beobachtungsgebiete in ihrer Umgebung zu finden und legen eigene Beobachtungsgebiete an.
Inhalte: Nutzung von NABU-naturgucker.de
... beobachten Vögel, Insekten sowie verschiedene Pflanzenarten und dokumentieren ihre eigenen Beobachtungen in NABU-naturgucker.de.
Inhalte: Verweis auf Lernangebot → Praxis Naturgucken: Datenqualität; Methoden der Dokumentation und Sicherung in Meldesystemen
... führen eine ökologische Langzeituntersuchung eines Standorts durch und dokumentieren ihre Beobachtung in einem strukturierten Beobachtungsbogen.
Inhalte: Grünlandtagebuch
... werten moderne Beobachtungsmethoden aus, um charakteristische Elemente in der Feldflur zu entdecken.
Inhalte: Luftbilder: Zeugnisse der Kulturlandschaft, Ausbreitung von Hecken und Säumen bzw. Böschungen
Violetter Feuerfalter (Lycaena alciphron), Schwertschreckenlarve (Conocephalus), (c) Werner Kunz/NABU-naturgucker.de
Violetter Feuerfalter (Lycaena alciphron) und Schwertschreckenlarve (Conocephalus indet.)
(c) Werner Kunz/NABU-naturgucker.de
Während seiner Studienzeit hieß es noch, Artenkenntnis habe keine Zukunft und Vegetationskunde sei wenig innovativ. Doch Forschung und Lehre zu Pflanzen und Lebensräumen in Berggebieten sowie hohen Breitengraden haben Dr. Patrick Kuss dann doch mehr Freude bereitet als Populationsgenetik und experimentelle Ökologie.

Seit vielen Jahren unterrichtet er Botanik an Hochschulen und leitet Feldbotanikkurse für interessierte Laien wie auch für Fachpersonen mit Weiterbildungsziel. Dabei steht die Beschäftigung mit dem Objekt draußen im Gelände im Vordergrund.

Online-Lernformate und Apps findet er großartig für das Vermitteln von Hintergrundinformationen, als Anregung für eigene Naturentdeckungen und für den Austausch mit Gleichgesinnten.

Er ist promovierter Botaniker, Diplom-Biologe und Hochschuldidaktiker mit eigenem Gutachterbüro in Freiburg (→ www.feldbotanik.de). Eine seiner Lieblingsarten ist die arktisch-alpine → Weiße Silberwurz (Dryas octopetala).
Dr. Patrick Kuss
Ihr Herz schlägt für die Artenkenntnis: Wertschätzung für und Verbundenheit mit der Natur kann nur entstehen, wenn wir wissen, welche spannenden Pflanzen, Pilze und Tiere in unseren Wäldern und auf unseren Wiesen leben.

Insbesondere die Botanik ist ihre Leidenschaft. So schloss Julia Hecht ihren Master of Science in Plant Sciences ab und absolvierte eine Ausbildung zur Gärtnerin im Botanischen Garten der Universität Tübingen. Nach Stationen im Wissenschaftsjournalismus und praktischen Naturschutz gibt sie heute als freie Redakteurin und Autorin in Wort, Bild und auf Führungen ihre Faszination für die Pflanzenwelt an andere Naturbegeisterte weiter. Darüber hinaus betreibt sie mit Leidenschaft ihren Blog → PflanzenSammlerin – Wildkräuter finden, bestimmen, verwenden.
Julia Hecht
Co-Autor des Themas Feldflur ist auch Thomas Gerl. Mit seinen Freunden durchstreifte er die ausgedehnten Wälder seiner oberfränkischen Heimat und entwickelte dabei seine Liebe zur Natur. Einen echten Schub erlebte seine Karriere als Artenkenner aber erst im Lehramtsstudium der Biologie und Chemie, als er begann, die Pflanzenarten seiner Heimat zu sammeln.

Als Gymnasiallehrer in Prien am Chiemsee entdeckte er seine zweite Liebe: die Ornithologie. Seit vielen Jahren dokumentiert er seine Beobachtungen auf NABU-naturgucker.de und freut sich über jede neue Art, die er sieht. In der Schule wurde aus dem leidenschaftlichen Forscher ein leidenschaftlicher Lehrer, dessen großer Ehrgeiz es ist, Menschen für Naturbeobachtungen zu begeistern.

Seit 2017 ist Thomas Mitglied am Lehrstuhl Didaktik der Biologie der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er mit seinen → BISA-Tests die Artenkenntnis von Schülerinnen und Schülern untersucht. Er war mehrfach in der deutschen Delegation für das internationale Science on Stage Festivals und wurde 2014 mit dem Deutschen Lehrerpreis in der Kategorie „Unterricht innovativ“ ausgezeichnet.
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1. Der Mensch als Gestalter der Landschaft
       1.1 Die Entstehung der Kulturlandschaft
       1.1 Moderne Landwirtschaft

2. Grünland
       2.1 Grünland ist nicht einfach grün
       2.2 Tierische Kalorien aus der Kulturlandschaft
       2.3 Pflanzen im Grünland
       2.4 Tiere im Grünland
       2.5 Grünländer im Vergleich
       2.6 Grünland im Wandel

3. Äcker
       3.1 Äcker und ihre Bebauung
       3.2 Pflanzliche Kalorien aus der Kulturlandschaft
       3.3 Tiere auf dem Acker
       3.4 Agrarumweltmaßnahmen
4. Säume und Hecken
       4.1 Die strukturierte Landschaft
 
5. Obst- und Weinbau
       5.1 Einführung
       5.2 Sortenvielfalt und Saisonalität
       5.3 Vielfalt der Bewirtschaftungsweisen
       5.4 Herausforderungen im Obst- und Weinbau

6. Feldflur und Biodiversität
       6.1 Die Feldflur der Zukunft
       6.2 Umfrage: Welche Landschaft wollen wir?
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Kapitel

Inhalt

Wieviel wisst ihr bereits über den Lebensraum Feldflur?
Unsere Kulturlandschaft hat eine lange Geschichte …
Weide? Wiese? Grünland ist nicht einfach grün.
Ackerbau - früher, heute und in der Zukunft
Strukturelemente in der Landschaft und ihre Bedeutung
Äpfel, Kirschen, Trauben ‒ woher sie stammen und wie sie angebaut werden
Und nun? Welche Feldflur wollen wir?
Zeigt euer Wissen über diesen Lebensraum