NABU|naturgucker Akademie

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Hintergründe und Neues aus der Forschung leicht verständlich erklärt

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Juli 2026

Siebert, Ina [Ina Siebert2] - 17. Jul 2026, 08:49
Schlagwörter: Beobachtungstipps, Forschung, Reptilien
Nur wenige Reptilienarten sind an die klimatischen Bedingungen in Deutschland angepasst und kommen hier ursprünglich vor: die → Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis), 6 Echsen- sowie 7 Schlangenarten. Vor allem durch den Verlust ihrer Lebensräume sind 69 Prozent dieser für die Roten Liste untersuchten Reptilienarten in ihrem Bestand gefährdet. Auf ausgesetzte Haustiere gehen 14 weitere bei uns lebende Schildkrötenarten zurück, wie eine aktuelle Studie mit Citizen-Science-Daten ermittelt hat.
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Siebert, Ina [Ina Siebert2] - 10. Jul 2026, 09:26
Schlagwörter: Forschung, Säugetiere, Vögel
Wälder bedecken ein Drittel der Landesfläche in Deutschland. Sie werden zum größten Teil seit Jahrhunderten genutzt und sind häufig Wirtschaftswälder mit eher gleichförmigem Baumbestand. Grundsätzlich sind Wälder Lebensräume für Tausende Arten von Pflanzen, Tieren und Pilzen. Eine hohe Biodiversität ist für jeden Wald wichtig, denn sie schützt besser bei Störungen beispielsweise durch Wetterextreme. Wie sich strukturelle Vielfalt im Wald auf verschiedene Organismengruppen auswirkt, haben Forschende unter Leitung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg untersucht.
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Siebert, Ina [Ina Siebert2] - 3. Jul 2026, 08:12
Schlagwörter: Beobachtungstipps, Forschung, Insekten
Urbane Lebensräume sind für viele Insekten zu einer Zuflucht geworden. Wie gut sie hier zurechtkommen, hängt von der Gestaltung der Freiflächen ab – versiegelte Flächen und Schottergärten sind für die meisten Lebewesen nicht bewohnbar. Regionaltypische Pflanzen bieten hierzulande vorkommenden Insekten Nahrung und Lebensraum. Vielfältige Strukturen ziehen Insekten mit unterschiedlichen Lebensweisen an.
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Juni 2026

Siebert, Ina [Ina Siebert2] - 26. Jun 2026, 08:39
Schlagwörter: Beobachtungstipps, Fische, Forschung
Länger andauernde Hitzeperioden und geringe Niederschläge haben auch Auswirkungen auf die Lebensbedingungen in Bächen und Flüssen: Wassertemperaturen steigen, Pegel sinken, der Sauerstoffgehalt im Wasser nimmt ab. Das beeinflusst die Lebewesen in den Gewässern. Sie werden geschwächt, haben Hitzestress oder sterben gar, wenn es für sie zu heiß wird oder Gewässer(bereiche) trockenfallen. Am auffälligsten wird das, wenn Fische massenhaft sterben.
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Siebert, Ina [Ina Siebert2] - 19. Jun 2026, 08:45
Schlagwörter: Beobachtungstipps, Forschung, Insekten
Zu den Urinsekten gehören die flügellosen Vertreter aus der Ordnung der → Fischchen (Zygentoma). Wahrscheinlich existiert diese Ordnung bereits seit 300 Millionen Jahren. Fischchen sind weltweit verbreitet mit etwa 280 Arten. 4 bis 5 sollen es laut Literatur in Mitteleuropa sein, wo sie mit Ausnahme des → Kleinen Ameisenfischchens (Atelura formicaria), das in Ameisennestern lebt, überwiegend in Gebäuden vorkommen.
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