NABU|naturgucker Akademie

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Hintergründe und Neues aus der Forschung leicht verständlich erklärt

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Januar 2026

Siebert, Ina [Ina Siebert1] - 9. Jan 2026, 08:15
Schlagwörter: Fische, Forschung
Ein Schwarmfisch mit einem großen Verbreitungsgebiet: Der → Atlantische Hering (Clupea harengus) ist von South Carolina über Südgrönland und Island bis in die Ostsee und den Golf von Biskaya verbreitet. Mehrere tausend Fische können einen Schwarm ausmachen. Sie leben im Freiwasser und sind meist in 150 bis 350 Metern Tiefe zu finden. Für die Jagd auf Zooplankton schwimmen sie abends an die Oberfläche.
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Siebert, Ina [Ina Siebert1] - 2. Jan 2026, 08:15
Schlagwörter: Beobachtungstipps, Forschung, Insekten, Pflanzen
Zwischen Wäldern und der offenen Landschaft sind Gebüsch-Säume ein wichtiger Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Auf kleinem Raum herrschen hier unterschiedliche mikroklimatische Verhältnisse, die sowohl wärmeliebenden als auch schattentoleranten Spezies gute Bedingungen bieten. Allerdings sind diese Strukturen in Mitteleuropa von der Land- und Forstwirtschaft auf einen nur noch kleinen Flächenanteil reduziert worden.
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Dezember 2025

Siebert, Ina [Ina Siebert1] - 26. Dez 2025, 08:35
Schlagwörter: Forschung, Pflanzen, Vögel
Mit Hilfe von Wind, Wasser und vor allem Tieren können sich Pflanzen über größere Entfernungen ausbreiten. Samen werden als Vorrat vergraben, haften an Tieren oder wandern durch ihren Verdauungstrakt. So sind rote Früchte für Vögel sehr attraktiv. Sie scheiden die keimfähigen Samen mit nährstoffreichem Kot wieder aus, was noch bessere Bedingungen für eine erfolgreiche Keimung schafft. Dutzende Vogelarten sowie fruchtfressende Säugetiere tragen zur Verbreitung von Pflanzen bei.
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Siebert, Ina [Ina Siebert1] - 19. Dez 2025, 08:35
Schlagwörter: Beobachtungstipps, Forschung, Insekten, Pflanzen
Mehr als jede zehnte Insektenart, die in Deutschland vorkommt, ist ein Schmetterling: Knapp 3.700 Arten von Schmetterlingen sind hier nachgewiesen, rund 33.000 Arten von Insekten insgesamt. Jede dieser Spezies hat ihre einzigartige Lebensweise. Gemeinsam ist ihnen eine zunehmende Bedrohung durch Auswirkungen intensiver land- und forstwirtschaftlicher Nutzung, Einflüssen des Klimawandels mit wärmeren und trockeneren Jahren und eine nicht angepasste Nutzung und Pflege in Schutzgebieten.
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Siebert, Ina [Ina Siebert1] - 12. Dez 2025, 07:50
Schlagwörter: Forschung, Pflanzen
Lawinen sind ruckhaft und schnell niedergehende Schnee- und Eismassen an Hängen. Verschiedene Faktoren wie Neigung und Oberflächengestaltung des Hangs, Mächtigkeit, Zusammensetzung und Schichtung des Schnees sowie Temperatur beeinflussen ihre Entstehung. Siedlungen und Verkehrswege werden durch bauliche, planerische, waldbauliche und temporäre Maßnahmen vor Lawinen geschützt. Für das Leben in den Alpen sind diese unverzichtbar.
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