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Schmetterlinge

Farbvielfalt, Eleganz und spannende Lebensweisen – dafür stehen die Schmetterlinge!

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Bilder in Kacheln: alle NABU-naturgucker.de, Einstiegsfragen (c) Karin-Simone Hauth, Kapitel 1 (c) Birgit Emig, Kapitel 2 (c) Kerstin Kleinke, Kapitel 3 (c) Jürgen Thiele, Kapitel 4 (c) Werner Knoth, Kapitel 5 (c) Erich Hacker, Kapitel 6 (c) Hermann Wieland, Abschlusstest (c) Istvan und Sabine Palfi
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Kaum eine andere Tiergruppe hat den Menschen so inspiriert wie die Insektenordnung der Schmetterlinge. Ist es die Metamorphose, diese wundersame Verwandlung mit einem kompletten Gestaltwandel? Oder liegt es an der filigranen Erscheinung mit den vor allem bei Tagfaltern oft auffällig gefärbten Flügeln? Wie Schmetterlinge leben, wie sie sich vor Feinden schützen, wie sie in unterschiedlichen Lebensräumen zurechtkommen ‒ dies und noch viel mehr erfahrt ihr hier …
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Wer Schmetterlinge sehen möchte, kann zum Beispiel im Frühling eine blühende Wiese aufsuchen und begegnet den Tieren dort mit ein wenig Glück. Im Siedlungsraum finden sich in der Nähe künstlicher Lichtquellen tagsüber oft Nachtfalter, die sich ausruhen. Raupen, also die Larven der Schmetterlinge, kommen ebenfalls praktisch überall vor – manchmal sogar auf Garten- oder Nutzpflanzen, wo sie nicht unbedingt gern gesehen sind.

Schmetterlinge in ihren unterschiedlichen Entwicklungsstadien zu finden, ist demnach relativ leicht möglich. Wer sich mit ihren arttypischen Eigenheiten auskennt, kann diese Insekten noch viel intensiver erleben und ergründen. So gibt es beispielsweise Arten, bei denen die Weibchen stark reduzierte Flügel haben und nicht fliegen können. Oder Raupen, die sich in kleinen Köchern im Wasser entwickeln. Von einer Überwinterung als Ei bis hin zum Zug in den Süden reichen die Strategien unserer heimischen Arten, die kalte Jahreszeit zu überdauern. Besonderheiten wie diese thematisiert das Lernthema Schmetterlinge.
Puppe des Schwalbenschwanzes, (c) Jürgen Gehnen/NABU-naturgucker.de
Puppe des Schwalbenschwanzes
(c) Jürgen Gehnen/NABU-naturgucker.de
Momentan arbeiten wir für euch außerdem an einer App, mit deren Hilfe ihr demnächst eure Artenkenntnisse trainieren könnt. Darin enthalten sein werden rund 350 Artporträts einheimischer Schmetterlinge. Darüber hinaus könnt ihr mit dieser App eure Beobachtungen erfassen und auf → NABU-naturgucker.de melden.

Sofern ihr es wünscht, besteht für euch die Möglichkeit, am Schluss des Lernangebots einen freiwilligen Test zu absolvieren. Schließt ihr ihn erfolgreich ab, könnt ihr euch für unser Online-Seminar über Schmetterlinge anmelden, das künftig mindestens einmal pro Jahr angeboten wird. Informationen dazu findet ihr weiter unten im Akkordeon-Menü.
Taubenschwänzchen, (c) Armin Teichmann/NABU-naturgucker.de
Taubenschwänzchen
(c) Armin Teichmann/NABU-naturgucker.de
Die Gesamtlernzeit beträgt etwa 36 Stunden.
Das Curriculum dieses Themas legt die inhaltlichen Schwerpunkte fest und definiert die Kompetenzen, die die Teilnehmenden am Ende des Kurses erreicht haben sollten. Die Kompetenzen beziehungsweise Curriculum-Inhalte berücksichtigen dabei verschiedene Wissensebenen:
  • Artenkenntnisse: Welche und wie viele Arten sollen vermittelt werden?
  • Systematische Kenntnisse: Welche Kenntnisse der Systematik sollen nach Abschluss des Kurses vorhanden sein?
  • Bestimmungskompetenz: Wie gut sollen die Teilnehmenden nach Abschluss des Kurses die im Kurs behandelten Arten und weitere Arten bestimmen können?
  • Biologische & ökologische Kenntnisse: Was sollen die Teilnehmenden nach Abschluss des Kurses über die Biologie der Artengruppe und die ökologischen Zusammenhänge wissen?
  • Lebensraumkenntnisse: Welche Lebensräume kennen die Teilnehmenden und was wissen sie über diese Lebensräume?
  • Naturschutzkompetenz: Welche Konzepte des Naturschutzes kennen die Teilnehmenden? Welche Probleme und Stolpersteine kennen sie?
  • Methodenkompetenz: Welche Methoden können die Teilnehmenden nach Abschluss des Kurses anwenden? (Zum Beispiel Bestimmen mit Bestimmungsbüchern, Anwenden von Bestimmungsapps, Melden von Beobachtungen, ungefähre Einschätzung der Plausibilität von Beobachtungsmeldungen auf → NABU-naturgucker.de usw.)
Roter Ampfer-Glasflügler, (c) Harald Bott/NABU-naturgucker.de
Roter Ampfer-Glasflügler
(c) Harald Bott/NABU-naturgucker.de
Kompetenzerwartungen
Die Kursteilnehmenden …
… erkennen mithilfe von Artporträts und interaktiven Übungen 30 einheimische Tagfalterarten und Widderchen ahand morphologischer Kennzeichen.
Inhalte: Liste der ausgewählten Schmetterlingsarten; Artporträts
 … erkennen mithilfe von Artporträts und interaktiven Übungen 15 einheimische Nachtfalterarten ahand morphologischer Kennzeichen.
Inhalte: Liste der ausgewählten Schmetterlingsarten; Artporträts
… erkennen 10 charakteristische Raupen einheimischer Schmetterlinge auf Familienebene.
Inhalte: Liste der ausgewählten Schmetterlingsarten; Artporträts
… unterscheiden an ausgewählten Arten die Männchen und Weibchen durch vergleichende Betrachtung.
Inhalte: Geschlechtsdimorphismus
… unterscheiden bei ausgewählten Arten verschiedene Unterarten und Färbungsvariationen (z. B. Frühlings- und Sommergeneration.
Inhalte: Färbungsvariationen und Unterarten
… kennen durch Artporträts und interaktive Übungen 4 einheimische Artkomplexe und deren Problematik in der eindeutigen Bestimmung.
Inhalte: Liste der ausgewählten Schmetterlingsarten; Artporträts
Landkärtchen der Frühjahrsgeneration, (c) Ursula Spolders/NABU-naturgucker.de
Landkärtchen der Frühjahrsgeneration
(c) Ursula Spolders/NABU-naturgucker.de
Kompetenzerwartungen
Die Kursteilnehmenden …
… definieren grundlegende Fachbegriffe der biologischen Systematik und Taxonomie.
Inhalte: Kurze Einführung: Taxonomische Rangstufen (Reich, Abteilung/Stamm, Klasse, Ordnung, Familie, Gattung, Art und Population); biologischer und morphologischer Artbegriff; binominale Nomenklatur
… kennen die Stellung der Ordnung Lepidoptera innerhalb der Insekten.
Inhalte: Stammbaumaufbau und dessen Interpretation, Stellung der Lepidoptera innerhalb der Insekten und verwandte Ordnungen, Artenzahlen der Ordnung (weltweit, Europa, Deutschland)
… kennen charakteristische Merkmale der Lepidoptera und können diese zu anderen Insektenordnungen abgrenzen.
Inhalte: Typische Kennzeichen der Schmetterlinge; Körperbau von Imago und Raupe, Aufbau Puppe und Ei
Eier des Mondvogels, (c) Gaby Schulemann-Maier/NABU-naturgucker.de
Eier des Mondvogels
(c) Gaby Schulemann-Maier/NABU-naturgucker.de
… kennen die bedeutendsten Schmetterlingsfamilien bei den Tag- und Nachtfaltern.
Inhalte: Definition „bedeutender“ Familien (z. B. Artenzahl, Individuenzahl, ökol. Bedeutung, wirtschaftl. Bedeutung), Artenzahlen der entsprechenden Familien, typische Merkmale von einzelnen Schmetterlingsfamilien
… beschreiben typische Merkmale der Familie der Edelfalter (Nymphalidae), die sie von anderen Schmetterlingsfamilien abgrenzen und lernen dabei verschiedene Arten der Unterfamilien kennen.
Inhalte: Merkmale ausgewählter Edelfalterarten (Artenliste), Putzpfoten, Monophylie im Gegensatz zu Artgruppen aufgrund morphologischer und ökologischer Ähnlichkeiten, Artporträts
… kennen andere Insekten, die Schmetterlingen in einer Lebensphase ähnlich sehen.
Inhalte: Imago Unterschiede zu z. B.Netzflüglern und Köcherfliegen, Unterschiede von Raupen zu Larven von Käfern und Hautflügler, Eigelege von Wanzen
Lindenschwärmer, (c) Peter Weiser/NABU-naturgucker.de
Lindenschwärmer
(c) Peter Weiser/NABU-naturgucker.de
Kompetenzerwartungen
Die Kursteilnehmenden …
… ordnen anhand typischer Merkmale unbekannte Imagines ihren Familien zu.
Inhalte: Bestimmungsrelevante Merkmale und Verhaltensweisen der Schmetterlingsfamilien anwenden, Beobachtungsübungen im Freiland
… identifizieren Bestimmungsmerkmale an ihnen unbekannten Arten auf Bildern oder in Videos.
Inhalte: Characteristisches Flugverhalten sowie typisches Ruhe- und Sitzverhalten der Falter, Färbungen als Familienmerkmal, Raupenverhalten wie Prozessionswanderung
… setzen einfache analoge und digitale Bestimmungshilfen bei bekannten und unbekannten Schmetterlingsarten ein und lernen Möglichkeiten kennen, ihr Ergebnis zu validieren.
Inhalte: Gebrauch von Bestimmungshilfen: Bestimmungsbuch mit Bildern, Bestimmungsschlüssel, Apps, Überprüfung von Ergebnissen durch Nutzung von Foren
Prozessionswanderung der Raupen des Eichen-Prozessionsspinners, (c) Michael Kunde/NABU-naturgucker.de
Prozession der Raupen des Eichen-Prozessionsspinners
(c) Michael Kunde/NABU-naturgucker.de
… erkennen Bestimmungsmerkmale von Raupen, Puppen sowie Eiern und können einige den jeweiligen Schmetterlingsfamilien zuordnen.
Inhalte: Anwendung von Kenntnissen über verschiedene Lebensstadien zur Artbestimmung
… erkennen die Grenzen der Bestimmungsmöglichkeit bei einigen Artkomplexen.
Inhalte: Informationen über Artkomplexe, genitalmorphologische Unterschiede, Möglichkeiten der Makrofotografie
… kennen und erkennen wichtige Pflanzenfamilien als Nahrungspflanzen der Raupen.
Inhalte: Kennzeichen ausgewählter Pflanzenfamilien wie Fabaceae, Lamiaceae u. a.
Raupe des Großen Kohlweißlings im Porträt, (c) Jens Jesberg/NABU-naturgucker.de
Raupe des Großen Kohlweißlings im Porträt
(c) Jens Jesberg/NABU-naturgucker.de
Kompetenzerwartungen
Die Kursteilnehmenden …
… kennen den Aufbau und verschiedene Varianten charakteristischer Körpermerkmale der Schmetterlinge.
Inhalte: u. a. Feinstruktur von Schuppen, Rüsseln und Antennen
… kennen den typischen Lebenszyklus von Schmetterlingen und Details über die Stadien Ei, Raupe, Puppe und Imago.
Inhalte: Eiformen und Eiablagevarianten, Körperbau Raupen und Funktion besonderer Körpervariationen, verschiedene Puppenarten
… kennen verschiedene Überwinterungsstrategien von Schmetterlingen.
Inhalte: Wanderfalter, Überwinterung der verschiedenen Stadien und dadurch bedingtes jahreszeitliches Auftreten
… kennen verschiedene Paarungsstrategien und damit verbundene Verhaltensweisen von Schmetterlingen.
Inhalte: Hilltopping, Anziehung über Pheromone, Revierverhalten
… kennen und erkennen wichtige Nahrungspflanzen für zahlreiche Raupen einheimischer Arten.
Inhalte: Generalisten: Erkennen von Schmetterlingsblütlern wie Kleearten oder Korbblütlern wie Disteln und Flockenblumen
Schwärmende männliche Grüne Langhornmotten, (c) Dieter Schneider/NABU-naturgucker.de
Schwärmende männliche Grüne Langhornmotten
(c) Dieter Schneider/NABU-naturgucker.de
… kennen einige Beispiele spezialisierter Schmetterlingsarten mit ihren Nahrungspflanzen und können diese zuordnen.
Inhalte: Spezialisten: Paare spezialisierter Raupen und ihrer Nahrungspflanzen (Beispiel Kleiner Fuchs, Wiesenknopf-Ameisenbläulinge o. ä.)
… kennen Überlebensstrategien des Tarnens und Warnens bei Schmetterlingen.
Inhalte: Abschreckung (z. B. durch „Augen“, Warnfarben und Brennhaare), Tarnvarianten der Raupen (Mimese), Tarnungen der Imagines (Verhalten und Färbung), Mimikry z. B. als Hautflügler (Glasflügler)
… kennen die Funktion von Schmetterlingen im Ökosystem.
Inhalte: Schmetterlinge als Bestäuberinsekten, Schmetterlinge als Beute (Raupen als Beute von Vögeln, anderen Insekten z. B. Hautflüglern, Imagines als Beute von Spinnen, Libellen etc.), Feinde und Parasiten/Parasitoiden
Perfekt getarnte Raupe der Heidekrauteule, (c) Marion Weißbecker/NABU-naturgucker.de
Perfekt getarnte Raupe der Heidekrauteule
(c) Marion Weißbecker/NABU-naturgucker.de
Kompetenzerwartungen
Die Kursteilnehmenden …
... kennen grundlegende Begriffe der Ökologie und ihre Bedeutung für die Beschreibung von Lebensräumen insbesondere der Lepidoptera.
Inhalte: Grundbegriffe der Ökologie und ihre Bedeutung für Schmetterlinge (z. B. biotische/abiotische Faktoren, Biotop und Biozönose, Ökosystem und Habitat, ökologische Nische)
... lernen verschiedene Klassifikationssysteme von Lebensraumtypen im Überblick kennen.
Inhalte: Überblick über die Klassifikationssysteme von Lebensraumtypen: EUNIS, CORINE, Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (FFH) und NABU❘naturgucker-Akademie
... kennen und erkennen Merkmale von typischen Schmetterlingslebensräumen und kennen typische Arten in ausgewählten Landschaftstypen.
Inhalte: Vorstellung von Schmetterlingslebensräumen wie Trockenrasen, Gesteinsfluren, Feuchtwiesen, Streuobstwiesen u. a.
... kennen verschiedene Habitate, die spezialisierte Schmetterlingsarten bewohnen.
Inhalte: Lebensräume mit besonderen Eigenschaften wie z. B. Moore oder alpine Höhenlagen; spezielle Anforderungen einzelner Arten an ihren Lebensraum (u. a. Höhenverbreitung), Mittelwälder
Mohrenfalter in seinem Lebensraum, (c) Alexandra Wochinger/NABU-naturgucker.de
Mohrenfalter in seinem Lebensraum
(c) Alexandra Wochinger/NABU-naturgucker.de
... kennen die unterschiedlichen Lebensräume, die die verschiedenen Lebensstadien der Schmetterlinge benötigen.
Inhalte: Komplexe Lebensraumbedingungen für gesamten Lebenszyklus (Beispiel Ameisen-Bläulinge), „Verschiedenbiotop-Bewohner“, Einflussfaktoren wie Mikroklima, Vegetationsstruktur oder physiol. Zustand der Nahrungspflanzen
... kennen die Vielfalt der Lebensräume in menschlicher Siedlungsnähe und wissen um ihre Bedeutung für Schmetterlinge.
Inhalte: Anthropogen beeinflusste Lebensräume wie Straßenbegleitgrün oder Sportstätten wie Golfplätze, Gärten sowie Parks und ihre Gestaltungsmöglichkeiten für Schmetterlinge, Überwinterungsquartiere im urbanen Raum
... kennen die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf bestimmte Gruppen von Schmetterlingen.
Inhalte: Verändertes Wanderverhalten (Beispiel Admiral), Rückzug in Höhenlagen alpiner Arten, klimatische Modelle
Im Siedlungsraum überwinterndes Tagpfauenauge, (c) Michael Benteler/NABU-naturgucker.de
Im Siedlungsraum überwinterndes Tagpfauenauge
(c) Michael Benteler/NABU-naturgucker.de
Kompetenzerwartungen
Die Kursteilnehmenden …
… wissen um die Gefährdung von Schmetterlingen und können Angaben zu Bestandstrends interpretieren.
Inhalte: Gefährdung von Schmetterlingen (Gefährdungskategorien der Roten Liste und Unterschied zu BArtSchVO)
… beachten die rechtlichen Vorgaben für das Betreten von Lebensräumen der Lepidoptera insbesondere in Schutzgebieten.
Inhalte: Verhaltensregeln zum Betreten von Schmetterlings-Lebensräumen und zu der Beobachtung von Schmetterlingen insbesondere in Schutzgebieten (allgemeiner und besonderer Artenschutz, Bundesartenschutzverordnung, Bundesnaturschutzgesetz, Tierschutzgesetzes, EU-FFH-Richtlinie)
… kennen die gesetzlichen Grundlagen zum Fang bzw. zum Sammeln von Schmetterlingen.
Inhalte: Bundesweite, rechtliche Grundlagen; Arbeitsgruppen in verschiedenen Bundesländern (Hessen, Bayern etc.)
… kennen Gründe für den Rückgang der Schmetterlinge sowohl in der Anzahl der Arten als auch der Individuen.
Inhalte: Lebensraumverlust durch Intensivierung der Landwirtschaft, Wirkung von Insektiziden (auch im Privatgarten), Neophyten, Klimawandel, Entwässerung von Mooren, falsches Mahdmanagement, Schottergärten, Gewichtung der Ursachen
… kennen Möglichkeiten, um Schmetterlingsarten zu schützen und deren Populationen zu stützen.
Inhalte: Pestizidverzicht, Mahdmanagement (z. B. Chaosmahd), Wiederansiedlungsprojekte, Anlegen von Blühstreifen mit Nahrungspflanzen, Überwinterungsmöglichkeiten schaffen
Raupe des Großen Schneckenspinners, (c) Gaby Schulemann-Maier/NABU-naturgucker.de
Raupe des Großen Schneckenspinners
(c) Gaby Schulemann-Maier/NABU-naturgucker.de
Kompetenzerwartungen
Die Kursteilnehmenden …
… nutzen → NABU-naturgucker.de, um besonders interessante Beobachtungsgebiete in ihrer Umgebung zu finden und legen eigene Beobachtungsgebiete an.
Inhalte: Nutzung von NABU-naturgucker.de, Auswahl von Beobachtungsplätzen
… erstellen bestimmungsrelevante Fotografien von Schmetterlingen und erstellen Videosequenzen zu Verhaltensabläufen wie Nahrungsaufnahme, Paarung oder Eiablage.
Inhalte: Ausrüstungstipps, Kriterien für bestimmungsrelevante Fotos, Belegbilder
… können Nachtfalter anlocken.
Inhalte: Zubereitung von Futterködern und Aufstellen von Lichtfallen
… wissen um die Bedingungen für die Aufzucht von Schmetterlingen.
Inhalte: Möglichkeiten zu Fang (rechtl. Hintergrund), Raupenaufzucht
Achat-Eulenspinner an einer Lichtfalle, (c) Tilmann Adler/NABU-naturgucker.de
Achat-Eulenspinner an einer Lichtfalle
(c) Tilmann Adler/NABU-naturgucker.de
… beobachten Schmetterlinge und ihre Verhaltensweisen und dokumentieren ihre eigenen Beobachtungen auf NABU-naturgucker.de.
Inhalte: Datenqualität; Methoden der Dokumentation und Sicherung in Meldesystemen
… kennen wichtige Quellen zur Bestimmung und zur Biologie von Schmetterlingen, kennen und nutzen fundierte Informationen aus dem Internet.
Inhalte: Vorstellung wichtigster Literatur zu Schmetterlingen u. a. Bestimmungsbücher und qualifizierte Internetseiten (z. B. Lepiforum.de)
… kennen Monitoring-Programme, die Schmetterlinge einschließen.
Inhalte: Vorstellung von z. B. Tagfalter-Monitoring Deutschland (TMD), DINA
… kennen Schmetterlingssammlungen im historischen Kontext und ihre aktuelle Bedeutung für die Wissenschaft.
Inhalte: Schmetterlingssammlungen früher und heute
Ampfer-Purpurspanner, (c) Angelika Nijhoff/NABU-naturgucker.de
Ampfer-Purpurspanner
(c) Angelika Nijhoff/NABU-naturgucker.de
Lernende, die die Inhalte über Schmetterlinge durchgearbeitet und den Abschlusstest erfolgreich absolviert haben, können an einem Online-Seminar teilnehmen. Dieses Seminar wird ab 2022 voraussichtlich einmal jährlich angeboten. Allerdings sind die Kapazitäten begrenzt, weshalb es eine Obergrenze für die Anzahl der Teilnehmenden gibt. Bei Interesse solltet ihr euch also rechtzeitig anmelden.

Bisher steht jedoch noch kein Termin für das nächste Seminar fest. Sobald dies der Fall ist, werden wir alle erfolgreichen Absolvent*innen des Abschlusstests dazu einladen. Danke für eure Geduld!
Prächtige Faulholzmotte, (c) Bernhard Konzen/NABU-naturgucker.de
Prächtige Faulholzmotte
(c) Bernhard Konzen/NABU-naturgucker.de
Als Biologin aus Leidenschaft liebt Dr. Mareike Possienke, was um uns wächst, blüht, krabbelt, fliegt und schwimmt. Neben dem Studium begann sie 2004 mit der Naturfotografie, bei der sich der Fokus immer mehr auf die heimischen Insekten schob. Wichtig ist für sie, die heimische Artenvielfalt zu dokumentieren, um anderen Menschen die Schönheit der Umwelt zu verdeutlichen sowie Handlungsbedarf und -möglichkeiten aufzuzeigen. Daher setzt sie ihre Naturfotos seit 2005 auf ihrer Webseite → Naturalium.de mit Infotexten in Szene. Seit 2020 meldet sie ihre Sichtungen auch auf naturgucker.de.

Beruflich spezialisierte sie sich nach der Promotion im Fachbereich Biochemie auf Pestizide im konventionellen und biologischen Landbau. Dort begegnen ihr immer wieder die Gefährdung der Artenvielfalt und alternative Maßnahmen zu deren Erhaltung.
Dr. Mareike Possienke
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1. Systematik und Kennzeichen der Schmetterlinge
       1.1 Schmetterlinge in der biologischen Systematik
       1.2 Woran erkennen wir Schmetterlinge?
       1.3 Aufbau von Rüssel, Flügeln, Antennen und Co.

2. Schmetterlinge bei Tag und Nacht
       2.1 Die Systematik der Schmetterlinge
       2.2 Tagfalter
       2.3 Nachtfalter
       2.4 Tagaktive Nachtfalter und Widderchen

3. Der Lebenszyklus der Schmetterlinge
       3.1 Das Wunder der Metamorphose
       3.2 Partnerfindung
       3.3 Raupen und ihre Nahrungspflanzen
       3.4 Überwinterung
4. Tarnen, warnen, täuschen
       4.1 Feinde der Lepidoptera
       4.2 Tarnung und Abschreckung
       4.3 Symbiosen und Mimikry

5. Schmetterlinge und ihre Umwelt
       5.1 Ökologie der Schmetterlinge
       5.2 Besondere Lebensräume der Schmetterlinge
       5.3 Klimaerwärmung und Globalisierung

6. Schmetterlinge und der Mensch
       6.1 Wir und ihr
       6.2 Allgemeine Gefährdungsursachen
       6.3 Gefährung und Schutz der Schmetterlinge
       6.4 Beobachtung und Dokumentation
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Kapitel

Inhalt

Wieviel wisst ihr bereits über die Ordnung der Schmetterlinge?
Schmetterlinge und ihre Verwandten kennen lernen
Wer fliegt tagsüber? Wer ist in der Nacht aktiv? Schmetterlingsfamilien kennen lernen
Von der Partnerfindung bis zur Metamorphose - das Schmetterlingsjahr
Wie sich Schmetterlinge vor ihren Feinden schützen
Lebensräume und Anpassungsstrategien der Schmetterlinge
Geschichte einer Beziehung: Nutztier, Schädling, Gefährdung und Schutz
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